Am Sonntag sind wir frühzeitig nach Mazarron zum wöchentlich stattfindenden Markt aufgebrochen. Wir haben uns mit frischem Gemüse eingedeckt und einige praktische Kleinigkeiten für den Haushalt gekauft. Anschliessend fuhren wir auf einen Freistellplatz in Azohia. Abends gab’s einen feinen Fisch bei einer guten Flasche Wein. Es regnete in Strömen und gegen Abschluss des Essen’s waren wir die einzigen Gäste. Die Stimmung war trotzdem ausgezeichnet.
Samstag’s war Waschtag und Ruhetag in Los olivos. Der Camperpark ist ausserordentlich gepflegt und bietet warmes Wasser zum Abwaschen und Duschen. Wir haben einen gemütlichen Tag verbracht.
Elsbeth hat heute Morgen ihre neue Brille abgeholt; perfekter Sitz und sieht gut aus. Meine ist leider noch nicht gekommen, liegt offensichtlich am „Glas“, statt Kunststoff. Wir assen ein 2. Frühstück und sind anschliessend Richtung Cartagena losgefahren. Ich versuchte bei Leroy und Merlin und anschliessend bei Carrefour Gaskartuschen und mehrere Stecker für den Zigarettenanzünder zu kaufen, leider erfolglos. Elsbeth hatte dann die Idee, eine ihr bekannte Wohnmobilwerkstatt aufzusuchen; dort bekamen wir den letzten Stecker und 2 Sicherungen [10A], die Gaskartuschen hatten sie auch nicht. Anschliessend sind wir im Camperpark los olivos „abgestiegen“, haben zu Abend gegessen und sind früh zu Bett gegangen. Morgen Samstag ist Waschtag…
Das Spinnentiers ist mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Gartenkreuzspinne…
Morgen geht’s los nach Xabia; Elsbeth’s neue Brille ist abholbereit, meine noch nicht… aber vielleicht kommt sie morgen. Dann brechen wir auf nach Cartagena in’s Einkaufszentrum (Zigarettenanzünderstecker, Gas) und anschliessend zu „Marias“ Camping.
Heute gingen wir gemeinsam mit den Hunden auf einem hübschen, kleinen Höhenweg nach Lliber und haben bei einem Bierchen in „unserem“ Restaurant vorzüglich gespiesen. Zurück bei den Womos haben wir Elsbeth’s „IT-Umstellung“ fertiggestellt und Elsbeth hat mit Fingerspitzengefühl den Stecker des Zigarettenanzünders meiner Kühlbox fachmännisch repariert.
Elsbeth ist zu Besuch bei einer Freundin und wird morgen Mittwoch eine Wanderung in Bolulla unternehmen. Ich habe mich um die Outlook-Anbindung auf dem neuen Computer von Elsbeth gekümmert; es scheint alles zu funktionieren.
Als ich gegen Mittag den Abfall zur Entsorgungsstelle brachte, fuhr eine grosse Fahrzeugkolonne mit den ausgefallensten Fahrzeugen in’s Dorf (Lliber). Ich bin der Sache nicht nachgegangen… ganz anders Elsbeth:
Im Vergleich zum Menschen eine riesige Paellapfanne…Es werden offensichtlich viele „Esser“ erwartet…Geätzte Seitenscheibe…
Elsbeth kam gegen 0900 Uhr von ihrem Besuch in Xabia zurück und eine halbe Stunde später waren wir zusammen mit den Hunden zu Fuss auf dem Weg nach Xalo. Der Flohmarkt ist ein Erlebnis wert, auch wenn man keine Einkäufe tätigt. Wo wollten wir mit all den Sachen auch hin. Es ist faszinierend zu sehen, was alles angeboten wird. Gegen Mittag kommen die meisten Leute und wir suchten uns beim ebenfalls stattfindenden Wochenmarkt mit Livemusik ein Plätzchen, tranken ein Bier und assen einen Hamburger. Elsbeth ohne Fleisch, aber meine Bestellung ging in die Hose. Sie bekam einen Hamburger ohne Käse, worauf wir das Fleisch Kelogs gaben und Elsbeth trockenes Brot zu sich nahm; meine sprachlichen Möglichkeiten sind offensichtlich sehr gering…
Am Abend gab’s als „Entschädigung“ heissen Camembertkäse mit Kartoffeln…
Gestern Abend assen wir Elsbeth’s ausgezeichnete Pizza und haben die Zelte erst bei Dunkelheit abgebrochen.
Elsbeth besucht heute Freunde in Xabia, etwa 30 Km von hier entfernt, wird dort auch übernachten und morgen gegen 0900 Uhr wieder hier eintreffen. Wir möchten am Samstag den Markt und Flohmarkt in Xalo besuchen und werden von hier aus zu Fuss gehen.
Derweil habe ich „rumgenoscht“, den Stecker für die Kühlbox repariert, aufgeräumt, Inventur gemacht; man weiss manchmal nicht mehr, was man alles „unnützes“ mitgenommen hat, das „unnütze“ hält sich zwar in Grenzen. Ich geniesse die Ruhe hier, die Sonne scheint und lädt die Jackery, ein angenehmes Windchen bläst. Es ist schlicht herrlich. Vereinzelt kommt ein Wanderer oder Jogger vorbei, aber selten und Kelogs döst zufrieden vor sich hin…
Natürlich ist man wach, wenn man fotografiert wird…
Ich habe noch 829 MB von 40 GB bei Swisscom zur Verfügung; mal schauen, ob die angedrohte Reduktion der Geschwindigkeit wahr wird und falls ja, wirklich relevant ist. Solange ich den Blog bearbeiten kann besteht ja kein Handlungsbedarf, auch wenn es etwas länger gehen sollte.