Heute morgen früh sind wir in Algeciras zum Fährhafen gefahren und haben uns ordentlich eingereiht. Die Abfertigung verlief rasch und einfach; an Bord bekamen wir im „Zollbüro“ den obligaten Passstempel. Genau so die Ankunft und Abfertigung in Tanger Med mit Passkontrolle, Röntgen des Fahrzeuges (nur Toni’s Fahrzeug), Überprüfung des Fahrzeuginhaltes auf Drohnen, zollpflichtige Waren und eine letzte Kontrolle des erhaltenen „Fahrzeugscheines“.
In Reih und Glied…Blick auf den Fährhafen von Algeciras.Willkommen in Marokko…Blick auf den Fährhafen von Tanger Med.Es gibt alles…Spaziergang am Strand…
Wir sind rund 60 Kilometer in Nordrichtung gefahren und stehen jetzt am Strand von Martil (Port de Pêche Martil)
Von Samstag auf Sonntag (19./20.7.25) besuchten wir Elsbeth, welche bei einem Endurance-Anlass auf dem Horben mitwirkte. Vor meiner Abfahrt hat Theo die Anschlussstücke für die Aufhängung meiner grossen Tasche eingebracht. Am Sonntagmorgen erlebten wir einen tollen Sonnenaufgang und beschlossen den Vormittag mit einem gemütlichen Spaziergang mit unseren Hunden, bevor wir beide wieder nach Hause fuhren.
Kelogs und ich sind bereits am Freitag 4.7.25 zum Pass hochgefahren und kurz nach 2200 Uhr angekommen. Wir haben sehr gut geschlafen und am darauffolgenden Tag gemeinsam die Gegend erkundet und auf die Ankunft von Elsbeth gewartet. Elsbeth und Lola kamen kurz nach Mittag und bei der Abfahrt zur Passhöhe deformierte Toni Kelog’s Wassernapf…
Auf der Passhöhe fand Elsbeth – wie immer – einen geeigneten Stellplatz und wir machten es uns gemütlich. Anderntags wollten wir zum Tomasee wandern. Toni streikte – einerseits körperlich bedingt, ich war irgendwie nicht fit und andererseits lag nach ca. 1 Km Wegstrecke ein kurzer seilbehangener Weg vor uns, für mich ein schlechtes Omen, zumal wir auf diesem Weg auch hätten zurückkehren müssen. Elsbeth fand, dass eine Rückkehr vernünftiger war.
Bei unserer Rückkehr vom „Tomasee“ fand Elsbeth einen tropfenden Kühler vor. Eigentlich hätten wir beabsichtigt via Disentis zum Lukmanier und in’s Tessin zu fahren, haben dann jedoch unser Vorhaben sein gelassen und sind am Montag bei Regen nach Göschenen in eine Garage gefahren; dort wurde nichts besonderes gefunden, also sind wir bei Markus [Tonis Mechaniker] in Ettiswil vorbeigefahren, welcher auf Anhieb den defekten Schlauch fand, diesen auch gleich komplett abtrennte, womit der Kühler ebenfalls komplett geleert wurde. Elsbeth übernachtet jetzt bei Markus vor der Garage und dieser wird morgen Dienstag den Schlauch reparieren oder – leider – den Kühler ersetzen.
Zwischenzeitlich haben wir bei mir im „grösseren“ Wohnmobil Kaffee getrunken und sind nachher am Mauensee mit den Hunden spazieren gegangen, nicht ganz ohne Überraschung. Lola entkam dem Ertrinken im Sumpf und Kelogs musste sich sehr viel mehr Mühe geben, um nicht zu ertrinken, aber beide Vögel sind wohlauf…
Trotz allen Überraschungen war es wie immer ein gelungenes Wochenende.
Von Donnerstag, 19.6.2025 bis Sonntag, 22.6.2025 haben wir (Elsbeth, Lola, Toni und Kelogs) unsere Zeit am alten Zoll in Marckolsheim am Rhein verbracht. Direkt an einer rauschenden Barrage gelegen, sind wir mehr oder weniger (ausser ein paar Fischern) alleine und frei gestanden. Am Donnerstag gab’s Knöpfli mit Zwiebeln und Käse, am Samstag fand Elsbeth, Jonny die Schildkröte, welche wir zur Police Municipale nach Marckolsheim brachten, wo ihr ein freundlicher junger Polizist – bereits telefonisch avisiert – Asyl gewährte. Nachmittags gabs Lachs und Weisswein und am Abend Kartoffeln mit heissem Camembert, wahrlich ein Gedicht.
[Fotos – Elsbeth]
Der Knöpfliteig wird präpariert.Auch Kelogs wird bekocht…JonnyJonny 2Jonny 3Atlantiklachs und Bordeaux…
Wir haben gemeinsam eine rundum tolle Zeit erlebt.